
Zuerst übten die frisch gebackenen Taucher in den vorangegangenen Trainingseinheiten das Schwimmen mit der ABC-Ausrüstung, d.h. mit Maske, Schnorchel und Flossen. Doch damit nicht genug, denn es wurden weitere Fertigkeiten unter Beweis gestellt: Luftanhalten (30s Zeittauchen und 25m Streckentauchen), sowie eine Konditionseinheit mit 20 Minuten Schnorcheln.
Danach ging es im vier Meter tiefen Sprungbecken an die Übungen mit dem Tauchgerät: An- und Ablegen des Taucherjackets unter Wasser (Koordinationsübung), Tauchen ohne Maske, Notfallübungen wie z.B. Wechselatmung und bergen eines bewusstlosen Tauchers. Mit diesen Prüfungsteilen rückten die Taucherneulinge ihrem Ziel, ein ausgebildeter und international anerkannter Taucher zu werden, einen Schritt näher.
Als nächste Herausforderung steht der theoretische Test an, bei dem die Anwärter 40 Fragen aus den verschiedenen Bereichen des Tauchsports (Medizin, Physik, Praxis, Umwelt) korrekt beantworten müssen. Das theoretische Wissen dazu wurde parallel zum Praxisteil vermittelt.
Mit den Freiwasserübungen am 12.-13.September 2009 wird das Tauchsportabzeichen CMAS* im österreichischen Attersee abgeschlossen werden.
Text: Porys
Bilder:
Bild 1: Volker und Sabine beim Atmen aus dem Zweitautomaten des Tauchpartners
Bild 2: Volker und Sabine bei der Wechselatmung
Bild 3: Sabine beim Ablegen des Tauchgerätes
Bild 4: Volker beim Antauchen des abgelegten Tauchgerätes