
Am Samstag, den 26.2.2005 kamen die Teilnehmer des Nitroxkurses um 8 Uhr morgens im Vereinsheim zusammen, um das Gelernte im Viechtacher Hallenbad in die Tat umzusetzen.
Jugendliche, die nicht daran teilgenommen haben, waren natürlich auch eingeladen und konnten z.B. den Umgang mit der Rettungsboje üben.
Als alle noch ziemlich verschlafen um 8 Uhr eintrafen und sich jeder eine Ausrüstung besorgte, konnten wir nach Viechtach starten. Als wir dort alles ausgeladen hatten und jeder fertig war, bekamen wir von Pfass Nitrox-Flaschen, die alle einen unterschiedlichen Sauerstoffgehalt enthielten. Als Pfass uns nochmals erklärte, wie man die maximale Tiefe berechnet, die man nicht überschreiten darf, prüfte jeder seinen Sauerstoffgehalt, rechnete seine maximale Tiefe aus und baute seine Ausrüstung zusammen. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und tauchten mit den Nitrox-Flaschen. Von Rainer wurde uns der Umgang mit der Rettungsboje erklärt, und jeder konnte es ausprobieren.
Nach einer Pause, in der wir unsere CNS-Werte ausrechneten, tauchten wir ohne Flossen und ohne Maske und zogen unser Jacket unter Wasser aus und wieder an. Wir versuchten, mit ein Kilogramm schweren Ringen zu tarieren und auch in der Schwebeposition zu bleiben, als wir die Ringe einem anderen Taucher gaben. Wir übten die Wechselatmung, die man braucht, wenn ein Taucher keine Luft mehr hat. Nach diesen Übungen gingen wir aus dem Wasser, bauten unsere Ausrüstung auseinander und ließen sie trocknen. Einige Taucher versuchten, drei ein Kilogramm schwere Ringe aus dem 3.50 tiefem Becken ohne Hilfe von Flossen heraufzuholen, was sich als nicht ganz einfach herausstellte. Nach einiger Zeit packten wir die Ausrüstung wieder zusammen, verluden sie in die Autos und machten uns auf den Heimweg. Im Vereinsheim angekommen, verstauten wir die Ausrüstung und bestellten uns noch alle, um den Tag schön ausklingen zu lassen, eine Pizza, die vom Verein finanziert wurde. Da sich lange darauf warten ließ, verkürzten wir uns die Zeit mit einem Film über Benjamin Franz. Als die Pizza dann doch noch kam, saßen wir alle zusammen und aßen sie genüsslich. Nachdem das Vereinsheim aufgeräumt worden war, brachen alle auf und fuhren nach hause. Nach diesem sehr informationsreichen Tag waren viele sehr müde und gingen früh ins Bett um am nächsten Morgen im Training wieder fit zu sein.
(Messerer Barbara)